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Idylle in der Heide
Entspannen oder Feiern: Wahrenholz ist ein Besuch wert

red Wahrenholz. Wahrenholz mit seinen rund 3800 Einwohnern gehört zur Samtgemeinde Wesendorf im Landkreis Gifhorn. Es liegt im südlichen Teil der Lüneburger Heide. Man erreicht Wahrenholz über die Bundesstraße 4 (Hamburg-Harz).
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Die Wahrenholzer Wassermühle
Die B 4 hat bei Braunschweig Anschluss an die Bundesautobahn Ruhrgebiet-Hannover-Berlin. In Wahrenholz gibt es eine Kirche, eine Grundschule, einen Kindergarten, einen Jugendtreff, eine Bücherei, eine Außenstelle der Kreisvolkshochschule, Supermärkte, Einzelhandelsgeschäfte, Friseure, Cafés, Allgemeinmediziner, Zahnärzte, Tierarztpraxis, Apotheke, mehrere Gasthöfe, Sport- und Tennisplätze, Reithallen sowie eine Schießsportanlage. Wahrenholz wurde 1013/22 erstmalig als Wyrinholt urkundlich erwähnt, als an der Ise eine stark befestigte Pfahlburg erbaut wurde. Diese diente zur Verteidigung gegen die Slawen. Bereits 1221/46 wurde Wahrenholz selbstständig. Durch die Festung und die Kirche entstand relativ früh ein großes Dorf mit 13 Vollhöfen und einem Müller.
Zwischen 1013 und 1023 ist eine Vogtei erwähnt, die zum Castell Wyrinholt gehört. Seit dem 16. Jahrhundert hatte sie, oder eine Nachfolgerin, ihren Sitz in Wahrenholz und umfasste auch Betzhorn und Westerholz. 1425 wurde die Mühle erstmalig erwähnt. Für die Grundherren war die Wassermühle von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Zum einen durch den Mühlenzins und zum anderen durch die Führung der Mahl-Bücher, die die Grundlage für die Abgabenberechnung und den Brücken- und Wegezoll bildeten.
Auch heute noch spielt der Getreideanbau (hauptsächlich Roggen), Zuckerrüben-, Kartoffelerzeugung und Milchviehhaltung eine große Rolle in der Wirtschaft von Wahrenholz. Aber auch der Spargelanbau ist für diese Gegend typisch.
Durch den früheren Holzreichtum sind weitere Betriebe entstanden, wie das Sägewerk, Zimmerei und Tischlerei. Nach den Verwüstungen des 30-jährigen Krieges traten in der Forstwirtschaft neue Verordnungen in Kraft. Die Förster arbeiteten von da an nicht mehr als Jäger, sondern eher als "Holzschützer". Sie wurden aus den Strafgeldern für "Holzfrevel" bezahlt. Erst nach dem siebenjährigen Krieg (1769) wurde eine staatliche Besoldung eingeführt. Anfang 1661 übernahmen die Förster noch die Organisation der Flößerei, die oberhalb der Mühle begann und das Holz bis Bremen transportierte. 1930 wurde die Flößerei. eingestellt. Der Ausbau des Eisenbahnnetzes wurde genutzt. Seit 1900 gibt es einen eigenen Bahnhof in Wahrenholz, der von 1943/44 bis 1963 auch als Ölverladestation eine Rolle spielte.
Da die Wahrenholzer gern und viel feiern, finden regelmäßig im Jahr große Feste statt. In diesem Jahr wurde beispielsweise mehrere Tage lang das große Jubiläumsschützenfest gefeiert. Aber auch das traditionelle Osterfeuer, das Oktoberfest, das Mühlenfest sowie der zwei Mal im Jahr stattfindende Jahrmarkt sorgen für Abwechslung. Wer es ruhiger und beschaulicher mag, der sollte eines der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands besuchen: den Heiligen Hain. Heideflächen, urwüchsigen gemischten Beständen und vor allem Wacholdergruppen laden zum Entspannen ein.
 
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