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Mühlenfest 2010
Älteste Maschinen der Welt - Deutscher Mühlentag in Wahrenholz und Gifhorn gut besucht

Wahrenholz/Gifhorn. Es klapperte die Mühle am rau­schenden Bach. Am Pfingstwo­chenende ratterte, drehte und mahlte alles, was Müllermeister Willy Nitsche und die Mitglieder der Mühlenfreunde Wahrenholz in Gang setzten. . Für die Be­sucher des Deutschen Mühlen­tages gab es an zwei Tagen nicht nur einen Einblick in die Tech­nik, die von Nitsche stündlich fachkundig erläutert wurde, sondern auch einen großen Kunsthandwerkermarkt, Musik und allerlei Leckereien an und in der alten Wassermühle.

Schmuck, bestickte Mützen, Topflappen, Blumen, Tonarbei­ten oder Karten wurden da neben selbst her­gestellter Mar­melade und Wurst angebo­ten. „Der Kunsthand­werkermarkt ist noch grö­ßer, wir sind schon am Ran­de der Kapazi­tät", erklärte Werner Po­tratz, Ge­schäftsführer der Mühlenfreunde.

Am Montag zeigten dann die Schlepperfreunde Wah­renholz, was auch zur Bewirtschaftung der alten Müh­le, die bis 1987 in Dienst war, gehörte. Landwirtschaftliches Gerät, das das Getreide ablieferte. „Für die Oldtimer­präsentation weichen wir auf die benach­barte Wiese aus, die uns Landwirt Schulze aus Schneflingen zur Verfügung stellte. Gestern haben wir sie noch gemäht", erklärte Potratz. Die Besucher bestaunten die starken Ackerboliden, doch auch das imposante Mühlenrad kann zwölf Pferdestärken bei acht Umdrehungen in der Minu­te, 4,5 Metern Durchmesser und sechs Tonnen Gesamtgewicht vorweisen. Großes Interesse zog Jürgen Oschmann aus Munster auf sich, der nicht nur Besenbin­den vorführte, sondern auch Pfeifen aller Art aus Ästen schnitzte. Da kamen bei so man­chem Besucher Erinnerungen an die eigene Jugendzeit auf.

Von Fischbrötchen, geräu­chertem Aal aus Teichgut über Met, Steaks und Bratwurst bis zur Hochzeitssuppe reichte das kulinarische Angebot, für die musikalische Untermalung sorgte die Schalmeikapelle der Feuerwehr aus Erxleben.

Quelle: Isenhagener Kreisblatt v.25.05.2010 von Burkhard Ohse
 
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