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Neues Pultdach schützt Wasserrad
Mühlenfreunde installieren Wetterschutz – EU-Förderprogramm Leader Plus hilft

Wahrenholz (ba). WAHRENHOLZ. „An dem knapp 20 Jahre alten Wasserrad nagte die Witterung schon heftig", stellte Werner Potratz, Geschäftsführer der Mühlenfreunde Wahrenholz, in einem Gespräch mit der Rundschau fest. „Deshalb haben wir zum Schutz ein Pultdach installiert." Die Sonne habe das Eichenholz des Wasserrades im Sommer immer stark ausgetrocknet, ergänzte Müllermeister und Mühlenbesitzer Wilfried Nitsche. „Das hat dem Holz arg zugesetzt." Image„Zu großelterns Zeiten hatte das Wasserrad auch schon ein Pultdach", weiß Potratz. „Und als die Ise noch gestaut wurde, sprangen die Kinder vom Dach aus in den Kolk." Heute ist das nicht mehr möglich, denn die Staumauer wurde im Zuge der Ise-Renaturierung abgerissen. „Jetzt gibt es den Kolk nicht mehr und es wäre tödlich, vom Dach in die Ise zu springen", warnte der Geschäftsführer.

Die Baukosten des Pultdachs von rund 8000 Euro sei mit 5000 Euro durch das EU-Programm Leader Plus gefördert worden. „Den Restbetrag hoffen wir aus dem Vermögen des aufgelösten Mühlenvereins Gifhorn zu bekommen", sagte Potratz. Ein entsprechender Antrag hätten die Mühlenfreunde Wahrenholz an den Museums- und Heimatverein Gifhorn gestellt.

Die Mühlenfreunde Wahrenholz, die Ende November ihr zehnjähriges Bestehen feiern, kümmern sich seit der Stilllegung der alten Wassermühle um deren Erhalt als Museum. ,,Die Mühle ist noch voll intakt", sagte Nitsche. „Und es kommen jährlich weit über 1000 Besucher zu uns", ergänzte Potratz stolz. Bei Schulklassen seien die Führungen durch die Mühle sehr beliebt.

Anmeldungen für Besichtigungen unter Telefon (05835) 342. (Von Dieter Prüschenk)
 
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