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Schau mal beim Schaumahlen
An Pfingsten geht es in Wahrenholz rund: Infos und Unterhaltung - von Christian Franz -

Wahrenholz. Gut, dass sich der 12. Internationale Mühlentag in der Wassermühle Wahrenholz an Pfingsten über zwei Tage erstreckt. Einer würde gar nicht reichen. So viel haben sich Müller Wilfried Nitsche und die Mühlenfreunde um den Vorsitzenden Friedrich-Wilhelm Sudrow für den 30. und 31. Mai vorgenommen. Der Pfingstsonntag steht Sudrow und Geschäftsführer Werner Potratz zufolge im Zeichen der Wahrenholzer Neubürger. Die reiche Kultur der Russlanddeutschen belegen vor allem Vertreter des Wolfsburger Vereins ZMO - Zusammenarbeit mit Osteuropa. Sie tischen traditionelle Gerichte wie Pirogen auf und lassen es tänzerisch angehen. "Danzeschieber" heißt das Ensemble.
Den zweiten Tag gestaltet die Landwirtschaft. Die örtlichen Milchbauern und das Landvolk wollen einmal mehr die Gelegenheit nutzen, den aus ihrer Sicht nicht auskömmlichen Milchpreis anzuprangern. Allerdings ohne den Besuchern die Laune zu verderben. Auf dem Programm stehen Helmut Evers zufolge eine neue Ausstellung unter dem Titel "Grüner Pfad", ein Quiz mit Feldrundfahrt als Hauptgewinn, ein Wettmelken an einer Holzkuh und zwei echte Kälber zum Streicheln. Gina (4 Monate) und Fanni (2 Monate) sind schon an der Mühle, um sich einzugewöhnen. Außerdem gibt es Milchprodukte zum Kosten, Shakes "mit und ohne Schuss" sowie vor allem Butter und Käse passend zum deftigen Mühlenbrot, das der Wahrenholzer Bäcker Meyer zünftig backt.
Die Mühle selbst ist nicht weniger attraktiv. Müller Nitsche und sein Kollege Uwe Bente führen regelmäßig durch den 1425 erstmals erwähnten Bau, zeigen beim Schaumahlen die Maschinen von 1920 in Betrieb - bis 1987 wurden sie genutzt. Mühlenmusik spielt die Akkordeongruppe der Wahrenholzer Veteranenkompanie. Im Mühlenkolk tummeln sich beschaulich Karpfen und Forellen. Auf dem Mühlenhof machen sich Kunsthandwerker breit, und es gibt deftiges Essen sowie Kaffee und Kuchen "zu zivilen Preisen", verspricht Müller Nitsche. "Bei uns wird man satt."  (Quelle: Braunschweiger Zeitung, Bericht vom 24.05.2004)
 
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